EU-Projekt eSMART

In der Onkologie, insbesondere an der Medizinischen Universität Wien – eines der weltweit größten Krebsforschungszentren, ist der Bereich Forschung von großer Bedeutung und essentiell für die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und schließlich neuer klinischer Behandlungsmethoden.

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Kongressvortrag „eSMART“,
Bad Erlach 2015

Ein Teil meiner täglichen Arbeit an der Medizinische Universität/AKH Wien besteht darin, als Studienkoordinatorin das EU-Grant Projekt eSMART für den Standort Wien, und gleichzeitig einziger deutschsprachiger Standort, zu betreuen.

Die onkologische telemedizinische Studie eSMART testet eine speziell entwickelte Software (sog. ASyMS-Software: Advanced Symptom Management System), um einerseits Nebenwirkungen der Chemotherapie bei an Krebs erkrankten Patienten frühzeitig zu erkennen sowie eine Entlastung der Nebenwirkungen zu bewirken. Andererseits sollen prädiktive Risikomodelle entwickelt werden mit der Intention, Chemotherapie-bedingte Nebenwirkungen vorhersagen zu können. Ziele der Studie sind eine Erhöhung der Lebensqualität sowie der Überlebensrate, Kosteneffizienz und mögliche Veränderungen in der klinischen Praxis. Neben dem Standort Wien wird die ASyMS-Software zeitgleich auch an verschiedenen Standorten in Griechenland, Irland, Niederlande, Norwegen und United Kingdom getestet.